Prause Orgel

Die barocke Prause Orgel von 1783

1783 stellte der Orgelbauer Johann Prause aus Schlesien die Orgel mit Teilen einer Privatorgel des auf dem Großen Ring in Hermannstadt enthaupteten Komes Sachs von Harteneck, her. Die Orgel befand sich im Chorraum und wurde 1801 vom Orgelbauer Andreas Eitel repariert.
Erst 1833 erhielt sie ihren gegenwärtigen Standort auf der Orgelempore über dem Westportal und wurde von den Kronstädter Meistern Schneider 1867, Nagy „in den achtziger Jahren“ und Karl Einschenk 1897 jeweils gründlich überholt. Von 1980 bis1986 unterzog sie Orgelbauer Hermann Binder einer Generalreparatur. Inzwischen stellte er fest, dass eventuelle Bauteile einer Harteneck-Orgel im Laufe der Reparaturen und Umbauten ersetzt wurden und nicht mehr existieren. Auch im Jahre 2002 wurde die Orgel von Hermann Binder neu intoniert und repariert. Eine neue umfangreiche Restauration der Orgel steht gerade bevor und soll 2011 beendet werden.

Barocker Prospekt der Prause Orgel
Barocker Prospekt der Prause Orgel

Weitere Informationen betreff. aktueler Zustand der Zeidner Orgel hier.
Dir Orgel hat gegenwärtig 2000 Pfeifen. Mit zwei Manualen, Pedal und 28 Registern zählt sie zu den wertvollsten Instrumenten in Siebenbürgen.

Die Disposition der Orgel:

1. Hauptwerk: – Bordun16″, Principal 8″, Flauta 8″, Gamba 8″, Salicional 8″, Octave 4″, Fl. Travers 4″, Fugara 4″, Quinte 2 2/3″, Sup.octave 2″, Mixtur 4fach.

2.Rückpositiv: – Praestant 8″, Gedackt 8″, Principal 4″, Klein gedackt 4″, Octave 2″, Mixtur 3fach, Vox humana 8″.

3. Pedal:- Subbaß 16″, Octavbaß 8″, Gedecktbaß 8″, Qintbaß 5 1/3″, Choralbaß 4″, Dulcian 8″.

4.Kombinationen: I. Hauptwerk / Pedal, II.Rückpositiv / Pedal, III.Rückpositiv / Hauptwerk.

5. Weitere Hilfsmittel: Tremulant und ein zuverlässiger Registrant…